
Rinti Nassfutter & Trockenfutter Test – Inhaltsstoffe, Fleischanteil & unsere ehrliche Bewertung

Wie gut ist das Rinti Hundefutter wirklich?
Wir haben uns die bekanntesten Sorten – sowohl das Rinti Trockenfutter als auch das Rinti Nassfutter – genau angeschaut.
In unserem großen Test zu Rinti erfährst du, wie hoch der tatsächliche Fleischanteil ist, welche Zutaten verwendet werden und ob das Rinti Kennerfleisch wirklich so gut ist, wie viele denken.
Getestet wurde: Rinti Trockenfutter Max-i-Mum Rind & Rinti Kennerfleisch Nassfutter
Bewertung: ★☆☆☆☆ (1/5 Sterne)
Fazit: Kaum echtes Fleisch, fragwürdige Deklaration, billige Füllstoffe.
Überblick – Was bietet Rinti überhaupt?
Rinti ist eine der bekanntesten Marken im Supermarktsegment.
Das Sortiment reicht von Trockenfutter, Nassfutter, Snacks bis hin zu Diät- und Sensitiv-Linien.
Viele Hundehalter schätzen Rinti für den vergleichsweise hohen Fleischanteil und die große Sortenvielfalt – doch wie sieht es wirklich aus, wenn man die Zusammensetzung objektiv prüft?
Unser Rinti Test zeigt dir die Unterschiede zwischen Trocken- und Nassfutter und bewertet, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.
🟠 Teil 1: Rinti Trockenfutter Test
Was ist gut, was eher nicht?
✅ Positiv
-
frei von zugesetztem Zucker
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moderate Verträglichkeit bei unempfindlichen Hunden
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große Sortenauswahl in Supermärkten erhältlich
❌ Negativ
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unklare Deklaration – kein Hinweis, ob Muskelfleisch oder Nebenerzeugnisse
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tatsächlicher Fleischanteil nach Abzug des Wassergehalts sehr gering (unter 20 %)
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pflanzliche Eiweißquellen (Kartoffeln, Erbsen) statt tierischem Protein
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minderwertige Öle / Fette (z. B. Sonnenblumenöl)
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künstliche Zusatzstoffe und Antioxidationsmittel
-
Preis-Leistung schwach – bessere Alternativen zum gleichen oder günstigeren Preis verfügbar
Rinti Trockenfutter Test – Zusammensetzung, Fleischanteil & Bewertung
Das Rinti Trockenfutter wird unter anderem als „Rinti Max-i-Mum“ verkauft.
Laut Hersteller soll es besonders fleischreich sein und ohne künstliche Zusätze auskommen.
Doch wie viel Fleisch steckt wirklich drin?
Zusammensetzung (Rinti Max-i-Mum Rind):
Frisches Rind (min. 35%), frisches Huhn (min. 30%), Kartoffeln (getrocknet), Fleischhydrolysat (3%), Geflügelfleischmehl (2%), Erbsen (getrocknet), Kartoffeleiweiß, Flohsamenschalen (Psyllium), Fischöl, Bierhefe (getrocknet), Karotten (getrocknet).
Zusatzstoffe:
Vitamin A: 15.000I.E., Vitamin D3: 1.200I.E., Vitamin E (als all-rac-alpha-Tocopherylacetat): 150mg, Kupfer (als Kupfer-II-Sulfat, Pentahydrat): 10mg, Zink (als Zinkoxid): 90mg, Zink (als Aminosäure Zinkchelat, Hydrat): 45mg, Jod (als Calciumjodat, wasserfrei): 2mg, Selen (als Natriumselenit): 0,2mg. Technologische Zusatzstoffe: Antioxidationsmittel.
Die Deklaration beim Rinti Trockenfutter klingt auf den ersten Blick beeindruckend:
„Frisches Rind mindestens 35 %, frisches Huhn mindestens 30 %“
Das ergibt zusammen immerhin 65 % Frischfleischanteil.
Aber Achtung – diese Zahl ist nicht gleichbedeutend mit 65 % Fleisch in der fertigen Trockensubstanz.
Frisches Fleisch besteht zu etwa 70–75 % aus Wasser. Das bedeutet: Nur rund 25–30 % davon sind tatsächliche Trockenmasse (also echtes Fleischprotein und Fett).
Wenn man das umrechnet, ergibt sich:
-
35 % frisches Rind → 35 % × 0,25 = 8,75 % Trockenmasse Fleisch
-
30 % frisches Huhn → 30 % × 0,25 = 7,5 % Trockenmasse Fleisch
Zusammen ergibt das also nur etwa 16–17 % tatsächlichen Fleischanteil in der Trockenmasse – und das vor dem Backen oder Trocknen.
Nach der Verarbeitung kann dieser Wert sogar noch etwas niedriger liegen.
Hinzu kommt: In der Deklaration steht lediglich „frisches Rind“ und „frisches Huhn“, ohne nähere Angaben, welche Bestandteile des Tieres gemeint sind.
Das können nicht nur Muskelfleisch, sondern auch Nebenerzeugnisse wie Haut, Sehnen, Hufe, Hörner, Federn sein.
Deshalb ist die Angabe „35 % frisches Rind“ irreführend:
Wenn es sich wirklich um reines Muskelfleisch handeln würde, wäre das ein klarer Qualitätsvorteil –
aber bei einer so unklaren Deklaration ist nicht erkennbar, welcher Anteil davon tatsächlich hochwertiges Fleisch ist.
Insgesamt liegt der reale Fleischanteil im Rinti Trockenfutter also bei unter 20 % Trockenmasse, was deutlich unter dem Niveau echter Premium-Futter liegt.
Das erklärt, warum der Rinti Trockenfutter Test nur ein durchschnittliches Ergebnis erreicht hat.
Inhaltsstoffe im Detail
Schaut man sich die restliche Zusammensetzung nach dem Fleischanteil an, zeigt sich schnell:
Ein großer Teil der Eiweißquellen stammt nicht aus tierischen, sondern aus pflanzlichen Bestandteilen.
Auf der Zutatenliste stehen unter anderem Kartoffeln (getrocknet), Kartoffeleiweiß und Erbsen (getrocknet) – alles pflanzliche Proteinquellen.
Damit kommt also ein erheblicher Anteil der Proteine nicht aus Fleisch, sondern aus der Kartoffel oder Hülsenfrüchten.
Dann folgt Geflügelfleischmehl (2 %) – eine recht kleine Menge, wenn man bedenkt, dass am Anfang bereits „frisches Fleisch“ angegeben wurde.
Warum man zusätzlich noch Fleischmehl ergänzen muss, bleibt fraglich – eventuell, um den Eiweißgehalt rechnerisch anzuheben, wenn der tatsächliche Fleischanteil in der Rezeptur zu gering ausfällt.
Auch Fleischhydrolysat (3 %) taucht in der Zusammensetzung auf – allerdings ohne Angabe, von welchem Tier es stammt.
Hydrolysate sind stark verarbeitete Eiweißverbindungen, die mithilfe von Enzymen aufgespalten werden.
Das hat zwar den Vorteil, dass sie für manche empfindliche Hunde leichter verdaulich sind,
aber der Nachteil ist: Das Protein ist so hochverarbeitet, dass der Körper es kaum noch als natürliches Fleisch erkennt.
Es liefert also kaum noch echte Nährstoffe in ihrer ursprünglichen Form.
Dazu kommen Flohsamenschalen (Psyllium) als Ballaststoffquelle, Bierhefe (getrocknet) und Karotten (getrocknet) – beides grundsätzlich gute, natürliche Ergänzungen.
Positiv hervorzuheben ist das enthaltene Fischöl, das Omega-3-Fettsäuren liefert.
Allerdings werden dem Futter am Ende noch künstliche Vitamine, Spurenelemente und Antioxidationsmittel zugesetzt – sogenannte technologische Zusatzstoffe.
Diese dienen vor allem der Haltbarkeit, haben aber mit natürlicher Ernährung wenig zu tun.
Vor allem synthetische Antioxidationsmittel wie BHA, BHT oder Ethoxyquin stehen in der Kritik, weil sie den Organismus auf Dauer belasten können.
Fazit zum Rinti Trockenfutter
In unserem Rinti Trockenfutter Test schneidet das Futter insgesamt mit 2 von 5 Sternen ab.
Der angegebene Fleischanteil klingt zwar auf dem Etikett ansprechend, ist aber nicht genau deklariert – es bleibt völlig offen, ob es sich um Muskelfleisch, Innereien oder minderwertige tierische Nebenerzeugnisse handelt.
Selbst wenn tatsächlich Fleisch enthalten ist, fällt die Menge im Verhältnis zur Gesamtmischung sehr gering aus.
Ein Großteil der Proteine stammt ohnehin aus pflanzlichen Quellen wie Kartoffeln oder Erbsen, was die Futterqualität weiter mindert.
Unter dem Strich bietet Rinti damit keinen echten Mehrwert gegenüber hochwertigeren Marken.
Es gibt auf dem Markt deutlich bessere Hundefutter – teils mit klar deklarierten Zutaten, höherem Fleischanteil und oft sogar günstiger im Preis.
🟠 Teil 2: Rinti Nassfutter Test
Was ist gut, was eher nicht?
✅ Positiv
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enthält grundsätzlich tierische Bestandteile
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niedriger Preis im Supermarktsegment
❌ Negativ
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überwiegend minderwertige tierische Reststoffe (Lunge, Euter, Pansen, Schwarten)
-
unklare Herkunft / Mischung verschiedener Tierarten
-
kaum echtes Muskelfleisch, oft nur 10–13 % der deklarierten Tierart enthalten
-
schwer verdauliche Bestandteile – Risiko für Verdauungsprobleme und Allergien
-
hohe Fütterungsmenge nötig → Hinweis auf geringe Nährstoffdichte
Rinti Nassfutter Test – Fleischqualität, Zusammensetzung & Bewertung
Unser Rinti Nassfutter Test zeigt deutlich: Dieses Futter können wir leider nicht empfehlen.
Die Zusammensetzung wirkt auf den ersten Blick fleischreich, entpuppt sich bei genauer Betrachtung aber als Mischung aus minderwertigen tierischen Bestandteilen.
Rinti wirbt mit echtem Fleisch, verwendet in Wirklichkeit jedoch zu großen Teilen Lunge, Schwarten, Pansen und Euter – also Bestandteile, die nur einen sehr geringen Nährwert haben und für Hunde schwer verdaulich sind.
Beispiel Sorte Huhn
Zusammensetzung:
Lunge, Huhn (13 %), Muskelfleisch, Niere, Schwarten, Pansen, Leber, Euter, Mineralstoffe, Flachsöl (0,2 %), Rübenfaser (0,2 %)
Den Hauptanteil bildet Lunge – ein billiger Füllstoff mit wenig Eiweiß und kaum Mineralstoffen.
Darauf folgt „Huhn (13 %)“, was bedeutet, dass nur ein Bruchteil der Dose tatsächlich aus Huhn besteht. Achtung: Da hier nur Huhn steht und nicht Hühnerfleisch etc. kann es sich auch hier wieder um alles mögliche handeln. An nächster Stelle haben wir Muskelfleisch wo nicht beschrieben ist von welchem Tier es sich hier handelt. Da hier allerdings Muskelfleisch steht haben wir es nochmal Schwarz auf Weiß das es sich bei "Huhn" um etwas anderes handeln muss.
Dann kommen erneut Schwarten, Pansen und Euter – Bestandteile, die nicht vom Huhn stammen können.
Allein die Erwähnung von Schwarte (vom Schwein) zeigt, dass hier verschiedene Tierarten gemischt werden.
Gerade die Schwarte gilt als schwer verdaulich und kann den Darm reizen, insbesondere bei empfindlichen Hunden.
Langfristig kann das zu Verdauungsproblemen, Entzündungen oder Allergien führen.
Beispiel Sorte Pferd
Zusammensetzung:
Lunge, Pferd (10 %), Muskelfleisch, Nieren, Leber, Euter, Pansen, Mineralstoffe, Flachsöl (0,2 %), Rübenfaser (0,2 %)
Auch hier dasselbe Bild: Nur 10 % Pferd, der Rest wieder Lunge, Euter und Pansen – teils sogar von anderen Tierarten.
Das ist für Hunde mit Allergien oder Ausschlussdiäten völlig ungeeignet, da nicht klar ist, welche Tierarten tatsächlich verarbeitet wurden.
Was zeigt der Rinti
Kennerfleisch Test?
In unserem Rinti Kennerfleisch Test zeigte sich, dass die meisten Sorten fast identisch aufgebaut sind:
kaum echtes Muskelfleisch
viele minderwertige Nebenerzeugnisse
unpräzise Deklaration
Diese Rohstoffqualität spiegelt sich auch in den hohen Fütterungsempfehlungen wider:
Um einen Hund ausreichend zu versorgen, braucht man deutlich größere Mengen als bei einem hochwertigen Futter – ein klares Zeichen für geringen Nährstoffgehalt.Auch der Fettanteil stammt überwiegend aus einfachen tierischen Fetten, und es werden künstliche Vitamine und Antioxidationsmittel zugesetzt, um die Haltbarkeit zu verlängern.
Fazit zum Rinti Nassfutter
Das Rinti Nassfutter erreicht in unserem Test zu Rinti nur 1 von 5 Sternen.
Die Rezeptur wirkt auf dem Etikett besser, als sie tatsächlich ist.
Hauptsächlich werden billige tierische Reststoffe verarbeitet, deren Herkunft unklar ist.
Das Futter ist damit nicht artgerecht, schwer verdaulich und für empfindliche Hunde völlig ungeeignet.
🟠 Teil 3: Vergleich & Gesamtbewertung
Rinti im Vergleich – Trockenfutter vs. Nassfutter
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Beide Varianten konnten im Test Rinti nicht überzeugen.
Während das Trockenfutter hauptsächlich durch einen geringen Fleischanteil und viele pflanzliche Bestandteile auffällt, besteht das Nassfutter überwiegend aus billigen tierischen Resten.
Positiv bleibt höchstens der günstige Preis und die weite Verfügbarkeit – mehr aber auch nicht.
Gesamtfazit zu Rinti Hundefutter
Insgesamt ist Rinti eine Marke, die mit dem Begriff „Fleisch“ wirbt, aber in der Praxis zu viele minderwertige Zutaten einsetzt.
Egal ob Trocken- oder Nassfutter: Die Zusammensetzungen überzeugen weder durch Transparenz noch durch Qualität.
Für eine gesunde, artgerechte Ernährung empfehlen wir klar besser deklarierte Marken mit echtem Muskelfleisch und hochwertigen Ölen.
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